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    <title>Freie Journalistin</title>
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      <title>Deutsch gegen Mathe</title>
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      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 22:23:47 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2010/2/22_Deutsch_gegen_Mathe_files/IMG_0294.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object002_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Vielleicht sollte ich stolz sein, vielleicht könnte ich Grund für schmerzhafte Selbstzweifel haben, vielleicht hilft eine laut vorgetragenes Systemkritik. Fakt ist: Mit Ende diesen Monats habe ich zwei Jahre und drei Monate meines Lebens als Praktikantin verbracht. Für meine Dienste als solche hat man mir 4850 Euro überwiesen, davon 50 Euro in Mark.&lt;br/&gt;Das Verrückte ist, dass ich kein einziges Mal Kaffee kochen musste. Ich habe Emil Nolde Bilder auf blaue Kartons geklebt, mit französischen Kleinkindern Roboter gebastelt und Jaques Chirac die Hand geschüttelt. Ich war Zuschauerin bei Ballett-Proben, Statistin im Trash-TV Casting und Erfinderin einer neuen o.b. Werbestrategie. Ich musste Sendungen mit Jörg Pilawa beurteilen und alleine am Tisch bei der Weihnachtsfeier sitzen. Einmal stand ich heulend in einer Telefonzelle mitten in der Fußgängerzone. &lt;br/&gt;Ich hätte mir das alles ersparen können. Dann wäre ich aber nicht Journalistin geworden. Vielleicht ja Ärztin. Mein allererstes Praktikum begann vor elf Jahren im Obduktionssaal der Tübinger Gerichtsmedizin. Vielleicht hätte ich damals schon ahnen können, dass es mir im Leben ums Geschichten erzählen geht. Vielleicht hätte ich dann bei der Schülerzeitung angeheuert, wäre mit 20 auf die Deutsche Journalistenschule gegangen und mit 22 in die Redaktion einer überregionalen Tageszeitung gewechselt. &lt;br/&gt;Ich bin jetzt 28. Vielleicht freue ich mich einfach auf die kommenden vier Monate: Praktikum.</description>
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      <title>Selber machen...</title>
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      <pubDate>Thu, 17 Dec 2009 01:27:25 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/12/17_Selber_machen..._files/Bildschirmfoto%202009-12-17%20um%2001.43.36.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object012_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:250px; height:354px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Die Ritterburg im Heimatdorf renovieren, vor Gericht den eigenen Anwalt spielen, von der Brücke springen, Milchtüten über den Scanner an der Supermarktkasse ziehen, Bombenideen haben, Ölbilder malen wie Bob Ross, ein Navigationssystem für Blinde erfinden, Sushi rollen, Geschenke basteln, sich lieben, sich fortpflanzen, sich aus einem Waschmaschinen-Motor einen Rasenmäher bauen.&lt;br/&gt;Diese Geschichten übers Selbermachen erzählt das &lt;a href=&quot;http://klartext-magazin.de/&quot;&gt;Klartext-Magazin&lt;/a&gt; der deutschen Journalistenschule. In diesen Tagen wird es an die Absolventen der Schule verschickt, kann aber auch digital im Netz als &lt;a href=&quot;http://www.klartext-magazin.de/47a/wp-content/uploads/2009/12/Klartext-19-Screen.pdf&quot;&gt;pdf&lt;/a&gt; gelesen werden.&lt;br/&gt;Vielen Dank an Jan Weiler, Florin Preußler und Erol Gurian. Ohne sie wäre das Heft nicht so schön geworden, wie es ist. Und ohne die Chefin vom Dienst, Susanne Zott, wäre es vermutlich gar nichts geworden.&lt;br/&gt;Wir 47A-DJSler sind alle mächtig stolz auf uns. Schließlich haben wir auch gleich noch ein &lt;a href=&quot;http://www.klartext-magazin.de/47a/deutschland2/&quot;&gt;neues Deutschland&lt;/a&gt; selbst gemacht. </description>
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      <title>Klartext</title>
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      <pubDate>Wed, 16 Dec 2009 23:56:03 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/12/16_Klartext_files/Bildschirmfoto%202009-12-17%20um%2001.17.37.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object002_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:250px; height:273px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Ich sage ja gar nicht, dass der gute Mann Unrecht hatte, der uns heute an der Journalistenschule erzählte, dass junge Journalisten vor allem eines sein müssen: brauchbar. &lt;br/&gt;Ich sage nur: Ich werde mich nicht brauchbar machen. Brauchbar war ich vor meiner Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Jetzt bin ich gut. Vielleicht sogar ziemlich gut. Das liegt zum einen an den vielen Kursen, die ich im Laufe eines Journalistenschulenjahres erleben durfte. Zum anderen liegt es an dem Selbstvertrauen, an dem Glauben an die Qualität der eigenen Arbeit, die ich an der DJS erlernen konnte.&lt;br/&gt;Ich hatte in diesem Jahr 14 Tage Urlaub, null Freizeit und sehr, sehr wenig Geld. Ich habe ungefähr 200 Artikel geschrieben, 20 Radiobeiträge produziert, 4 Filme gedreht und ein Magazin verantwortet - alles zur Übung. Ich denke nicht, dass die entscheidende Qualifikation, die aus diesem Arsch Aufreißen resultiert, meine Brauchbarkeit ist.&lt;br/&gt;Natürlich bin ich nicht so naiv zu glauben, dass mich mein zukünftiger Chef deshalb einstellt, weil seiner Redaktion noch ein Stück Einzigartigkeit fehlt. Vermutlich kriege ich den Job deshalb, weil ich verlässlich solide Arbeit abliefere und gerade ein Stuhl im Großraumbüro frei ist. Gut möglich, dass meine Vorgängerin gerade unbrauchbar geworden ist, weil sie ein Kind zur Welt gebracht hat.&lt;br/&gt;Ich habe es satt, mir von den großen Männern des Journalismus sagen zu lassen, dass es wichtig ist, pünktlich zu sein. Dass es wichtig ist, keine Forderungen zu stellen. Dass es wichtig ist, Sonntagsdienste zu machen. Dass ich mir Kumpels suchen soll. Dass mir das Leben erst Ecken und Kanten ins Herz schleifen muss, bevor meine Sätze so richtig Hand und Fuß haben. Stark, leidensfähig, zäh, tapfer, belastbar, bedenkenlos, brauchbar?&lt;br/&gt;Deutschland hat brauchbare Journalisten. Und die werden gerade einer nach dem anderen entlassen. Wenn eine Journalistenschule in diesen Zeiten auch nur irgendein Ziel haben sollte, dann doch das, herausragenden Nachwuchs auszubilden. Und der sollte sich zu schade sein, trotz Redakteursausbildung ein Volontariat anzunehmen. Der sollte sich zu schade sein, nach dem zehnten Praktikum noch ein elftes dranzuhängen. Der sollte, verdammt nochmal, eingestellt werden. Und zwar deshalb, weil er gut ist. &lt;br/&gt;Wenn ich eines aus den heutigen Vortrag gelernt habe, dann das, den Kopf hoch zu halten. Denn was der Journalismus in Zukunft, so wie es aussieht, vor allem braucht: mehr weibliche Chefredakteure.&lt;br/&gt;Ich hab da schon mal was vorbereitet: &lt;a href=&quot;http://www.klartext-magazin.de/&quot;&gt;www.klartext-magazin.de&lt;/a&gt; Thema des Ganzen: Selber machen!&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Ruhe bitte!</title>
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      <pubDate>Mon, 7 Sep 2009 13:51:49 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/9/7_Ruhe_bitte%21_files/Bildschirmfoto%202009-09-08%20um%2018.47.59.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object002.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wozu eigentlich Musikkritik? Wieso diese Leute, dir mir erzählen wollen, wie welches Album klingt und warum es so klingt wie es klingt und weshalb genau dieser Klang gut oder schlecht ist. Ich habe ja nichts gegen Worte und würde auch sagen, dass es nichts gibt, was Worte nicht ausdrücken könnten. Musik will ich aber hören und nicht erklärt bekommen. Vor allem nicht von der Musikredaktion der ARD Kultursendung „Titel, Thesen, Temperamente“.&lt;br/&gt;Die hat sich vergangene Woche eine sehr spannende Sängerin als Beitragsobjekt herausgesucht - und dann ob der Schönheit der Musik von Sophie Hunger keine Worte mehr gefunden. In der Anmoderation von Dieter Moor klang das dann, gewohnt pathetisch, so: „Manchmal kreieren Künstler so faszinierend schöne Welten, dass man auch als Kulturprofi einfach nur in diese Welt eintauchen möchte. Ohne viel zu reden. Weil das Werk selbst Botschaften vermittelt, die wahrscheinlich noch nicht einmal der Künstler selbst beschrieben kann. Angelockt vom unbeschreiblichen Werk einer solchen Künstlerin, sind wir nach Paris gereist.“&lt;br/&gt;Da sind sie dann also. In Paris. Mit der Schweizer Sängerin Sophie Hunger in einer Villa irgendwo am Stadtrand: „Vor den Toren von Paris, ein verwunschener Ort, verzaubernde Klänge...“ mit diesen Worten beginnt der Beitrag. Mit diesen vor Kitsch, Sentimentalität und Bedeutung triefenden Worten beginnen fünf Minuten Hör-Horror. Sophie Hunger macht tatsächlich wunderschöne Musik, hin und wieder hört man sie auch singen. Dann aber kommen immer wieder diese mit tiefer, sonorer Männerstimme halb hingeflüsterten Sprechertexte. „Sie spürte die Poesie der Sprache“ heißt es da. Oder schlicht schrecklich: „Hungers Musik: melancholisch und ein kleines Stück vom Paradies.“&lt;br/&gt;Ein kleines Stück vom Paradies! Ja sind wir denn hier im Soft-Porno? Klingen so Kulturjournalisten, die angelockt von dem unbeschreiblichen Werk einer solchen Künstlerin, in ihre Welt eintauchen möchten? Und dann doch das reden nicht vergessen. Sie sind ja schließlich vom Feuilleton. Bitte, liebe Musikjournalisten, seid doch einfach mal still. Geht weg und erklärt eurem Plattenspieler, dass die Welt eine Scheibe ist.&lt;br/&gt;Sophie Hunger sagt übrigens: „Musik ist für mich etwas natürliches. Ich habe nicht so ein kompliziertes Verhältnis dazu. Man muss einfach nur anfangen, dann kommt es meistens.“ Dann schweigt sie und macht mit ihrer Hand Wellenbewegungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Kunst</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 19:17:58 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/6/13_Kunst_files/Wurst.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object000.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der Engländer isst gerne Wurst. Schon zum Frühstück läd er sich die kleinen, fingerdicken Sausages auf den Teller als gäbe es keinen Mittag. Sind die Würstchen alle, wird der Bacon ins heiße Fett gehauen, notfalls der Speck in die Pfanne gekrümelt. Ganz klar. Der Engländer ist ein Wurstmensch. Man muss das als Künstler, als Journalist, als Deutscher so sagen dürfen. Schließlich dürfen die Engländer die Deutschen schon seit Jahrzehnten als „Krauts“ bezeichnen. Schließlich durfte ein Engländer den Deutschen Pavillion auf der diesjährigen Kunstbiennale gestalten, indem er schlichte Küchenzeilen aus Tannenholz in die hallenähnlichen Räume baute. Deutschland, eine Einbauküche.&lt;br/&gt;Dass der deutsche Beitrag auf der weltweit wichtigsten Kunstschau in Venedig erstmals nicht von einem Deutschen stammt – darüber hätte man hinwegsehen können. Die Kunst kennt keine Ländergrenzen und die Biennale keinen Wettkampf der Nationen. Dass aber ein Wurstmensch den Krautmenschen eine Einbauküche als Kunst verkauft – das ist dann doch ein Skandal. „Diese Küche passt nicht wirklich in dieses Gebäude“, erklärte auch Nicolaus Schafhausen, zum zweiten Mal Kurator des deutschen Beitrags, am Donnerstag bei der Vorstellung des deutschen Pavillons. Da helfen auch die bunten Plastikbänder an den Eingängen des Gebäudes nicht weiter, die als Farbtupfer so etwas wie Malerei ins Kunstensemble bringen könnten, aber doch nur ganz profan die Insekten abfangen.&lt;br/&gt;Liam Gillick, der Künstler aus England, nennt sein Kunstwerk „Wie würden Sie sich entscheiden? Eine Küchenkatze spricht“. Den Kontrapunkt in seiner Arbeit bildet nämlich eine ausgestopfte Küchenkatze. Eine Katze, der die Worte nicht fehlen. Sie ist ein lebendiges Ausrufezeichen. Das Tier fungiert als Orakel, denn es erzählt eine sich im Kreis drehende&lt;br/&gt;Geschichte von Fehldarstellungen, Missverständnissen und Wünschen. „Diese Katze weiß um die Vergangenheit und sie weiß um die Zukunft“, sagte Kurator Schafhausen. Es geht also um alles und nichts. Um alles, was die Kunst von heute so zu bieten hat. Natürlich geht es auch um den Dialog, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der eigenen Wirklichkeit und, glaubt man dem sichtlich um Antworten bemühten Kurator, um die Frage „Was wäre,wenn?“.&lt;br/&gt;Was wäre zum Beispiel, wenn die Engländer auf der nächsten Kunstbiennale einen Deutschen mit der Gestaltung ihres Pavillions beauftragen würden und der dann aus Deutschländer-Konserven ein Haus bauen würde? Das wäre Kunst, sagen sie. Nein. Das wäre Gerechtigkeit.</description>
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      <title>Hauptsache Italien</title>
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      <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 19:03:52 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/6/13_Hauptsache_Italien_files/Nordseite.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object034.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Müllberge, Sex mit blonden Minderjährigen, Auftragsmorde, Volk der Freiheit, Staatsfernsehen, Fernsehdemokratie, Korruption, Erdbeben. Egal! Ob Madrid oder Mailand - Hauptsache Italien. &lt;br/&gt;Andi Möllers Worte sind für die Stadtmarketing-Experten dieses Landes Gesetz. Gleich fünf deutsche Städte werben mit dem Slogan, die „nördlichste Stadt Italiens“ zu sein. Augsburg, Regensburg, Köln, Bonn und - wer hats erfunden - München. Alle wollen dolce statt deutsche vita. Nichts ist typischer deutsch als der unbedingte Wille, nur nicht typisch deutsch zu sein.&lt;br/&gt;Allen voran München. Das Braun von damals nennt sich heute Terracotta. Im Isarflorenz heißt nicht nur die Tram wie in Rom. Ganz wie in Italien müssen die Sonnenbrillen von Gucci, die Handtaschen von Prada und die Jeans von Armani sein - ansonsten wirkt das „bussi, bussi, ciao, ciao“ zu provinziell.&lt;br/&gt;Gott sei Dank gibt es auch noch etwas handfestere Gründe dafür, dass die Hauptstadt des „mir san mir“ in Wirklichkeit die nördlichste Stadt Italiens ist. Italienische Gastarbeiter haben dem weltkriegszerstörte München zu neuem Glanz verholfen. Bauwerke wie die Theatinerkirche, der Königsbau der Residenz und das Nationaltheater wurden nach italienischem Vorbild erbaut. Sogar das Siegestor und, besonders praktisch, die Feldherrnhalle. Bella Italia über alles. Wer mag da noch an Hitler denken.&lt;br/&gt;Unvorstellbar, dass sich irgendeine Stadt dieser Welt freiwillig als die nördlichste, südlichste, westlichste oder östlichste Stadt Deutschlands bezeichnet. Danzig, Straßburg oder Wien zum Beispiel. Eher noch verleiht sich München den Titel als „östlichste Stadt Großbritanniens“ (Englischer Garten), „südlichste Stadt Norwegens“ (Eisbach) oder „westlichste Stadt Chinas“ (der Kaiser), als dass es sich als das bezeichnet, was es wirklich ist: „Die deutscheste Stadt Deutschlands.“&lt;br/&gt;Touristen pilgern nach München, weil die Mädchen hier Dirndl tragen. Nicht weil deren Mütter dick wie italienische Mamas sind. Touristen wollen hier Bier aus Fässern trinken. Keinen Lavazza-Espresso im Cafe Tambosi. Touristen stürzen sich auf den Schweinsbraten mit Knödeln. Nicht auf das Spagetti-Eis im Scraletti. München ist Deutschland wie es im Bilderbuch steht. München ist Disneydeutschland. München könnte in einer dieser Schneekugeln zu Hause sein. München ist so sehr made in Germany, dass es selbst Hitler nicht besser hingekriegt hätte.&lt;br/&gt;Die nördlichste Stadt Italiens liegt übrigens in Südtirol und heißt Brunico, zu deutsch Bruneck. Das braune Eck.</description>
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      <title>Das Ei</title>
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      <pubDate>Sat, 6 Jun 2009 18:43:16 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/6/6_Das_Ei_files/dv2069005_med.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object001.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Holger Gertz von der SZ hat uns einen fantastischen Reportage Kurs an der Journalistenschule beschert. Würde man alle Sätze, die ihm in unseren 15 Reportagen besonders gefallen haben, aneinander reihen, käme folgender Text heraus:&lt;br/&gt;Wenn Gerhard Schulz aus dem Fenster blickt, sieht er das schöne Leben. Der Schuhmacher trägt Schnauzbart und gelbe Hosenträger, die geöffnete Tür hat er an einen gusseisernen Schusterständer angelehnt – die ganze Welt ist hier willkommen. Hier, in der Vergangenheit. Der grobkörnige Staub drängt in den Laden, legt sich wieder auf Schuhe – auf deckenhohe Regale voller Stilettos, Stiefeletten, Pantoletten, Kindersneakers, Bikerstiefeln, Managerschuhen, alt, neu, Damen, Herren, Sommer, Winter, ausgetreten, zusammengeflickt, zurechtgeschliffen, mit grünen Erkennungszettelchen und ohne. Sollte es gelingen, dann wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Nicht nur für ihn. Die Sache hat zwei Haken. Einen links, einen rechts.&lt;br/&gt;Der Weg in die Vergangenheit führt über die Straße des Fortschritts. Die Stadt rückt spürbar näher: Die Deiche werden höher, die Fußgänger zahlreicher und die Enten frecher. „Nachtschicht, das ist erste Hilfe“, sagt er. Dann sieht Thomas auf ein Foto, das gerahmt neben dem Fenster hängt. Es dokumentiert, dass die Marschels eins von zwei Lebenszielen schon erreicht haben. Es zeigt Noel Gallagher. Neben ihm steht ein etwas dicklicher junger Mann mit exakt derselben Frisur wie der Oasis-Gitarrist. Er sieht den hageren Briten mit großen Augen an, er wirkt glücklich. Sein Zwillingsbruder ist nicht auf dem Bild, er hat es geschossen.&lt;br/&gt;Sportlich entwickelt sich dieser Tag zu einem kleinen Debakel. Links fliegt ein rundes graues Trafo-Häuschen aus Waschbeton mit einem Spitzdach darauf vorbei. Auch das heute überflüssig, wie die leeren Aufhänger für Kabel belegen. Niemand würde zögern, es hässlich zu nennen. Die Leipziger Funzel ist ausverkauft. Dort hängt der Himmel schon voller Scheinwerfer, als Judith Williams, nach dem flinken Spurt durch die labyrinthischen Gänge des Senders, fünf Minuten vor Sendungsstart die dicke Eisentür zur Studiohalle aufstößt.&lt;br/&gt;Ein blonder Hühne mit Wolltunika reißt sein Trinkhorn in die Luft und schüttelt seine Haare. Das also ist sein Publikum. Menschen, die schweigsam auf einen Absturzbeschleuniger warten und auf die anerkannte Dienstleistung. Auf einen Williams Birne und einen Fips. Da geht man kein Risiko ein. Oscar klebt immer noch am Stuhlbein und bestaunt das Spektakel weiter mit großen Augen. Und so treibt ihn auch der Trotz. Im Publikum mischen sich Punks und ein paar Herren um die 50, die nach Arbeitsamt und Bahnhofskneipe aussehen, obwohl sie altertümliche Hemden mit Puffärmeln tragen. Der Preis des Erfolgs als Teleshopping-Star.&lt;br/&gt;Als die Stimmung zu kippen droht, greift Doktor Gurki-Klump zum Notfallprogramm. Sie rückt die Brille zurecht, liest eine Bestellung, zupft ein T-Shirt aus einem Stapel und tütet es ein. Im World Wide Web erinnert eine kleine Notiz die ganze Welt daran, dass sie gefunden haben, wonach sie gesucht haben. Das Ergebnis ist ein den Schmerz erlösender Zustand. Chandler nennt diesen Erleuchtung. „Du kannst jemandem auch 20 Mal in die Eier hauen. Ich schaffe das aber mit einem Haken in zwei Sekunden“, sagt er. Wenn er von den anderen nicht gemocht wird, dann stirbt Manuel. Manchmal helfen auch Nacktmodels und Maschinengewehre.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Theater heute...</title>
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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2009 15:13:50 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/3/28_Theater_heute..._files/Kuenstler-klein.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object036.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:250px; height:130px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Es herrscht ein hektisches Treiben an diesem Freitag Nachmittag in der Deutschen Journalistenschule. Gleich wird sie kommen. Sie, die große Feuilletonistin, sie, die bekannte Theaterkritikerin, sie, die wir an dieser Stelle als Frau Handke ins Geschehen einführen wollen. Des Chronographen langer Arm zeigt eine Verspätung zehnminütigen Ausmaßes an, die ungeduldigen Eleven bangen und beten, sitzen und schwitzen, drängen und dösseln. Dann der Moment des Auftritts. Aus der Niemandsbucht direkt durch das Tor des Türrahmens betritt Frau Handke  - gleich einem real existierenden Godot, auf den sich das Warten eben doch gelohnt hat - das neonröhrenlichthelle Klassenzimmer.&lt;br/&gt;Der „Feuilleton-Kurs“ ist, wenn wir, also ich und die Autorin dieses Textes, richtig mitgezählt haben, Frau Handkes zweite Stunde an der DJS. Die Weisheiten der ersten Lektion waren eine schwarze Eiseshöllenglut, die in vielen der fünfzehn Jungjournalistenköpfe ein Feuer fürs Feuilleton nicht hatte entfachen können. Nun also sollen eigens von Frau Handke verfasste Theaterkritiken besprochen, besser noch bediskutiert, werden. Es gilt, mit diesem orkushaften Vorurteil aufzuräumen, dass Theaterkritiken undurchsichtige Wortwendeltreppen in die Untiefen des gedanklichen Nichts seien. Parbleu, sagen wir es, wie es ist: schlicht unverständlich seien Theaterkritiken!&lt;br/&gt;Man muss an dieser Stelle den Hinweis auf das der leidenschaftlichen Kritik anheim gefallene Geisteswunderwerk der fünfzehn A-Klässer vorausschicken, um die nun folgenden zwei Stunden Diskussionswut verstehen zu können. Frau Handke, die da so stolz, so zart, so verwundbar am Kopfende der Tischformation Platz genommen hatte, war auf die Kritik an ihrer Theaterkritik nicht vorbereitet. Ihr schönstes, ihr bestes, ihr redaktionsintern hochgelobtestes Werk wollte sie der verrisshungrigen Löwenbande zum Trotz präsentieren. Im Rausch der Worte, fern vom gefährlichen Fahrtwind des Alltags hatte sie, nach einem Besuch im Berliner Ensemble, Zeilen so süß wie Musenküsse zu einer Theater-Rezension verdichtet. Und nun das: kein Mensch verstand ihre Worte. Welch Aporie! Ein primus inter pares wollte sie sein, keine Welt-Voyeuse, der einer Horde verstandesferner Prä-Redakteure gegenüber sitzt.&lt;br/&gt;Suchende und Findende, Streitende und Schimpfende gibt es in den Reihen der heißblütigen und gleichsam kaltschnäutzigen Journalistenbande viele. Michael, ein lustiger Geselle, eröffnet das Kritikfeuerwerk mit vergleichsweise leichter Munition. Er kenne die Worte „Apercu“ und „Couplet“ nicht. Er würde da aussteigen aus diesem Text, aus diesem, sagen wir, rasendem ICE vollbesetzt mit Poesie. Christoph hüllt seine Vorwürfe in eine gekonnt freundliche Frage, die natürlich eine Falle für die so zerbrechlich argumentierende Feuilletonistin sein soll. Ob sich Feuilleton-Texte auch mal reimen müssten, um Relevanz zu erhalten, so wie im letzten Absatz von Handkes Theaterkritik, in der zu lesen ist: „Wenn sie singen, dann salbungsvoll und hehr; wenn sie gehen, dann trampelig und schwer?“ Sunny, die die Erleuchtung quasi im Namen trägt, will es ganz genau wissen. Sie stellt die Frage nach dem Wenn und Aber, formt gar mit Armen und Händen ganze Fragezeichen-Kaskaden, erzeugt dadurch besondere Dringlichkeit, flechtet sogar Georg Büchner und blaue Plastikmüllsäcke mit ins Interpretations-Dickicht ein.&lt;br/&gt;Frau Handke - man möchte die sich um Kopf und Kragen redende Frau insgeheim in die Arme nehmen und fest an die eigene Brust drücken - versucht ihrerseits mit immerfreundlichen Worten die gehirnverirrten Journalistenschüler so lange zu umarmen bis ihnen die Luft ausgeht. Leider bleibt diese Strategie ohne Wirkung. Eine Eskalation zeichnet sich ab als zwei der Schüler, einer Katastrophenübung gleich, ihre tausend Zettel zusammenraffen und sich mit vielsagenden Blicken zum Aufbruch, zum gemeinsamen Ausbruch, verabreden. Fabian und Tilo tuen das, was man selbst schon so oft im Unterricht versucht war zu tun, wozu man aber immer zu feige war: Sie stehen auf und verlassen den Raum. &lt;br/&gt;Unaufhörlich, dramatisch, sozusagen wie ein fortlaufender Text über das Weitergehen, über den Fortgang des Stromes, steuert der Feuilleton-Freitag auf seinen Höhepunkt zu. Frau Handke wechselt nun das Thema, zur Theaterkritik eines Kollegen. Es ist ein Verriss, stellenweise ist er sehr amüsant zu lesen. Leider nur stellenweise. Plötzlich bricht es aus dem Vulkan, der in Susanne zu lange friedlich geschlummert hatte, heraus. Als eine Unverschämtheit bezeichnet sie den Satz in der Mitte des Textes: „Und selbst dort noch, wo Valmont in heuchlerisch tränentriefenden Briefen der Reihnheitsfanatikerin Tourvel die reine Liebe eines vorgeblich lustverzichtenden Herzens in herrlichen Sentenzen vorgaukelt, erfährt man über die seltsamen Unschuldsabgründe dieses erotomanischen Verführungsvirtuosen mehr als über dessen Wüstlingskniffe.“ Susanne erstickt beinahe als sie atemlos vor Entrüstung diese endlos unsinnigen Worte durch ihr Mundwerk presst.&lt;br/&gt;Als Frau Handke den Kollegen zu entschuldigen versucht, indem sie schulterzuckend ausführt, dass dieser Teil des Textes „eben sehr literarisch“ geraten sei, erkennen auch wir, dass wir viel zu lange geschwiegen haben. Aus dem Schatten des „wir“ erhebt sich ein „Ich“, eine laute Stimme, die Frau Handke sofort unterbrechen muss. Genau das, dieses „ich schreibe jetzt mal literarisch“ denken sich so verdammt viele Feuilleton-Redakteure, dabei haben sie gar keine Ahnung vom literarischen Schreiben, denn sonst hätten sie ja längst eigene Romane veröffentlicht anstatt auf den Werken der richtigen Autoren, auf den Worten der wirklich Begabten, herumzuschwadronieren. Sie erscheinen mir nicht wie Journalisten, sondern wie eitle und unbegabte Schreiberlinge, die den echten Künstlern Arroganz und fehlendes Talent vorwerfen! Ich kann diese Schachtelsatz-Feuilletonisten, diese Fremdwort-Klugscheißer, diese Möchtegern-Formulierer nur als Popo-Poeten bezeichnen. Ich verachte sie. Natürlich kann ich solche Verachtung nur schriftlich ausdrücken, im Unterricht stammele ich wütend irgendwelche anderen Dinge vor mich hin, merke, dass ich gerade aus irgendeiner Rolle falle, verstumme und nehme mir vor, diesen Text zu schreiben. &lt;br/&gt;Hier sind wir nun. Zurück ins lebensphilosophisch kryptische und en passant hin zur Sprache des Feuilletons. Es wahren wahrhaftig keine unnützen Stunden, die uns Frau Handke an diesem Freitag Nachmittag bereitet hat. Sie waren bildend wie die Journalistenschule, hitzig wie Herr Brenner, entwaffnend wie Ludwig Bölkow in seinen späten Jahren. Es war eine Lektion in Sachen Theaterkritik, ein Spektakel, das eigendymanisch den Wandel hin zum Schauspiel vollzog. Es war eine theatrale Metaebene, die da im zweiten Stock der DJS genannten, heilig gesprochenen Ausbildungsstätte den Schülern den Boden unter den Füßen entzog. Oh, dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel´ ein weites Meer! Kurz: wir waren Teil einer Inszenierung, Regisseur, Handelnder und Kritiker in einer Person. Wenn jetzt noch Brüste und Pimmel vom Himmel gefallen wären - Elfriede Jelinek hätte einpacken können.</description>
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      <title>Meine erste Filmkritik</title>
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      <pubDate>Wed, 4 Mar 2009 23:45:09 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Eintr%C3%A4ge/2009/3/4_Meine_erste_Filmkritik_files/Bild%202.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.annakistner.de/Anna/Block/Media/object037.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Da freue ich mich tagelang darauf, meine erste Filmkritik schreiben zu dürfen und dann das: gezeigt wird „Marley &amp;amp; ich“, eine Komödie mit Jennifer Aniston, Owen Wilson und einem Hund. Ich habe ernsthaft versucht, mich auf den Film einzulassen. Ich saß mit Block, Bleistift und Freibier im dunklen Kinosaal und habe jeden meiner spontanen Eindrücke sofort notiert. Das so entstandene Stichwörter-Skript gibt den Inhalt des Film eigentlich ganz gut wieder:&lt;br/&gt;„Schwachsinn. Florida. Vorhersehbar. Marley und ich. Wir? „Wenn du ein Kind hast, bist du Vater. Wenn du einen Hund hast, bist du Herrchen.“ Hund statt Baby. Labradore sind wie Kinder, nur einfacher zu erziehen. Plötzlich wird das Baby zum Problemfall, während der Hund normal wird. Sonderangebot-Retriever. Wenn es den Film im Sonderangebot geben würde, könne ich ihn vielleicht empfehlen. Unrealistisch, dass Lokalreporter der „Sun Irgendwas“ investigativ über Escobar berichtet. Sun-Sentinel. Liebling. Sehr lustig. Hund rammelt Lehrerin. Chefredakteur. Frau will Familie! Arbeit aufgeben! Sie hat das Gefühl, für beide nur halb da zu sein! Er wird Kolumnist und nicht Starreporter wie sein Freund (Single). „Zu Hause ist es doch am schönsten, Frau zu sein.“ Der frechste Hund der Welt, kackt ins Meer. „Wir folgen dir, wo immer du hin willst“. Ende in Schneeballschlacht. „Engel können fliegen.“ Frau schreit: „Essen ist fertig.“ Wenn die Wäsche noch nicht fertig ist, die Kinder die Hausis nicht gemacht haben, liest sie seine Kolumnen. „Fünf Minuten von dir und es geht mir gleich besser.“ Der aufstrebende Reporter-Freund sagt nachdenklich: „Du hast es geschafft.“ Stand by your dog. Nimm das Leben wie es kommt. Ein Hund interessiert es nicht, ob du arm bist oder reich. Wenn du ihm dein Herz schenkst, schenkt er dir seins.“&lt;br/&gt;Schade, dass die Zeitungen das so nicht drucken werden.</description>
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